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Allgemein Constellations of Lorely

Dido and Aeneas

Boshafte Hexen, ein singender Matrose und eine tragische Liebe

25. Februar 2026

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

28. Februar 2026

19:00 Uhr Konzert

Pfarrkirche Krems St. Veit
Pfarrplatz 5, 3500 Krems a. d. Donau

Troja brennt und Aeneas flieht zusammen mit seinen Gefährten aus der verlorenen Stadt in Richtung italienischer Küste. Während der Überfahrt über das Mittelmeer macht er Halt in Karthago, wo er von Dido, der legendären Gründerin und ersten Königin Karthagos, empfangen wird. Zwischen den beiden entsteht eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. So beschreibt es zumindest Vergil in seinem Epos „Aeneis”.
In dem Libretto von Nahum Tate, das Henry Purcells Oper zugrunde liegt, wird die Handlung – in bester englischer Tradition – um Geister, Hexen und Zauberinnen bereichert, die sich im Verborgenen gegen die Königin von Karthago und ihre Liebe verschwören. Ein Happy End gibt’s in beiden Versionen nicht: Aeneas verlässt Karthago, um Lavinium zu gründen, und Dido nimmt sich das Leben.

Das Arcturos Barockorchester und der Landesjugendchor Niederösterreich tauchen ein in die wohl bekannteste englische Barockoper, die von unbeschwerten Tänzen über boshafte Hexen bis hin zu gefühlvollen Arien alles zu bieten hat. Die Einführung ins England des 17. Jahrhunderts hält Alexander Flor.

Bianca von Oppell | Dido
Valentin Trandafir | Aeneas
Tabea Mitterbauer | Belinda

Leon Feichter | Sorcerer
Sophie Helm | First Witch
Eva Buttenhauser | Second Witch
Christoph Valdhaus | Sailor
Lea Dluhos | Second Woman
Viktoria Buchegger | Spirit

Landesjugendchor Niederösterreich
Sara Glanzer, Miriam Laznia | Leitung

Arcturos | Barockorchester

Yeongshin Park | Blockflöte & Oboe
Verena Grundner | Blockflöte, Oboe & Gitarre
Leona Lenger | Blockflöte & Tenoroboe
Peter Chorkov | Blockflöte & Fagott
Helga Korbar, Hiroyo Watanabe | Violine
Elisabeth Mair | Viola
Desirée Wöhrer | Viola da Gamba
Jonathan Zehnder | Laute
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

HENRY PURCELL (1659 in Westminster; † 1695 ebenda)
Dido and Aeneas, Z. 626
Libretto: Nahum Tate

* * * Pause nach dem Zweiten Akt * * *

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Humanità e Lucifero

Alessandro Scarlattis Oratorium zwischen Gut und Böse

15. September 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

18. September 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Die Menschheit (Humanità) und der Teufel (Lucifero) sind die beiden Gegenspieler in diesem Oratorium von Alessandro Scarlatti, wo Gut und Böse um ihre Vormachtstellung in der Welt kämpfen. Während Humanità die Geburt der Jungfrau Maria als Sinnbild für menschliche Tugend feiert, erkennt Lucifero in ihr eine Bedrohung und sieht seinen Einfluss auf die Menschen in Gefahr. Das selten aufgeführte und aufgenommene Oratorium besticht durch zwei Solo-Violinen, deren virtuose Passagen von einem Ripieno-Streichensemble umrahmt und durch Bläserfarben ergänzt werden. Mit Alessandro Scarlattis Komposition, die 1704 in Rom uraufgeführt wurde, feiert der Kulturverein Constellations das Scarlatti-Jahr 2025, in dem sich dessen Sterbedatum zum 300. Mal jährt. Die Sopranistin Roberta Invernizzi verkörpert die fromme Humanità und der Tenor Angelo Testori singt den Lucifero, der verzweifelt versucht, die Menschen vom rechten Weg abzubringen.

Um 18:30 gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor, um 19:00 beginnt das Konzert.

Tickets für den 15. September im Lorely-Saal sind hier erhältlich.
Tickets für den 18. September in der Reformierten Stadtkirche sind hier erhältlich.


Roberta Invernizzi | Sopran 
Angelo Testori | Tenor

Arcturos | Barockensemble

Raphael Pouget | Trompete
Verena Grundner | Blockflöte
Dominik Fischer, Ján Kružliak, Ferdinand Slezák, Alexander Hinum | Violine
Hiroyo Watanabe | Viola
Matthäus Pescoller | Violoncello
Luciano Nania | Violone
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

ALESSANDRO SCARLATTI (1660 in Palermo; † 1725 in Neapel)
aus den 12 Sinfonie di concerto grosso
Sinfonia Nr.2 in D-Dur
Spiritoso – Allegro – Adagio – Presto

Humanità e Lucifero
Oratorio à 2 in due parti per Soprano e Tenore con Flautino, Tromba, Violini, Viola e Bassi

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Fesch, Herr Kaiser!

Musik der Lieblingskomponisten von Joseph I.

4. Juli 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

7. Juli 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Joseph I. war ein Kaiser, der sich im Gegensatz zu seinem überaus frommen Vater Leopold I. vor allem durch seinen abenteuerlichen Lebenswandel einen Namen machte. Er war ein Liebhaber großer, prunkvoller Feierlichkeiten und wusste er auch um seine eigene Schönheit, die er sich bei den Frauen stets zunutze machte.

Allerdings hatte er auch ein ausgeprägtes Interesse für Musik und beherrschte selbst mehrere Instrumente, allen voran schätzte er die Holzblasinstrumente und war versierter Blockflötist. Seine Hofkapelle umfasste etwa 100 Mitglieder, darunter Antonio Maria Bononcini und Attilio Ariosti. In ihren Kompositionen nehmen Oboe, Blockflöte und Fagott oft eine zentrale Rolle ein und verleihen der Musik ihre charakteristische Farbe.

Das Arcturos Barockensemble unter der Leitung von Elisabeth Baumer belebt die Musik unter Joseph I. wieder und lässt virtuose Instrumentalsuiten sowie gefühlvolle Arien erklingen. Erleben Sie ein barockes Fest mit den Lieblingskompositionen des feschesten Kaisers vom Wiener Hof!

Um 18:30 gibt es einen Einführungsvortrag von Ulli Nagy, um 19:00 beginnt das Konzert.

Tickets für den 4. Juli sind hier erhältlich.
Tickets für den 7. Juli sind hier erhältlich.


Virginia Genovese | Sopran 
Lucija Varsic | Alt 

Arcturos | Barockensemble

Elisabeth Baumer | Oboe, Blockflöte & Leitung 
Verena Grundner | Oboe & Blockflöte
Peter Chorkov | Fagott & Blockflöte
Juan Pablo Parra Bedoya, Hiroyo Watanabe | Violine
Jiaqi Xu | Violine & Viola
Rose Chaffey | Violoncello
Marco Primultini | Cembalo

Ulli Nagy | Einführung ins Konzert

Eine Kooperation mit Affinità im Achten.

Programm

JOHANN JAKOB STUPAN VON EHRENSTEIN (1664 in Graz; † 1739 in Wien) aus dem Rosetum Musicum in 6 divisum arcolas, vulgo partittas (wahrscheinlich Augsburg, 1702)
Ouverturensuite in B-Dur
Ouverture – Bourée – Menuet – Rondeau & Gavotte – Menuet & Trio

ANTONIO MARIA BONONCINI ( 1677 in Modena; † 1726 ebenda)
aus dem Oratorium Il Trionfo della Grazia, overo La Conversione di Maddalena (Wien, 1707), Mus.Hs.17087, Österreichische Nationalbibliothek
Sinfonia
[…] – Allegro forte – Largo piano
Aria della Gioventù: Se fuggon quegli anni
Aria della Maddalena: Dal fiore degli anni sian lungi gli afanni
Aria della Gioventù: Mà poi sian più tardi i dardi di morte
Aria della Maddalena: Sia lunga, gradita, festiva la vita
Sinfonia vaga, e soave, che descrive il moto dei cieli
Recitativo: Spirti beati
Aria della Maddalena: Godo, ma come non sò
Georg Muffat (*1653 in Megève (Savoyen); † 1704 in Passau)
aus dem Apparatus musico-organisticus
Passacaglia in g-Moll

* * * Pause * * *

JOHANN JOSEPH FUX (* um 1660 in Hirtenfeld bei Graz; † 1741 in Wien)
aus dem Concentus musico instrumentalis (Nürnberg, 1701)
Sinfonia à tre für Blockflöte, Oboe und Basso continuo
Adagio – Andante

ATTILIO ARIOSTI (*1666 in Bologna; † 1729 in London)
aus I gloriosi presagi, di Scipione Africano.: Trattenimento Musicale. Nel Giorno del Gloriosssis :mo Nome Della S. R. M:ta Di Giuseppe Primo, Re De’ Romani (Wien, 1704), Mus.Hs.16276 / Leopoldina, Österreichische Nationalbibliothek
Aria di Cornelia: S’a tal colpo non si spezza

JOHANN JOSEPH FUX
Sinfonia à tre. La joye des fidels sujets

ATTILIO ARIOSTI
aus La Placidia: Poemetto Dramatico. Nel Giorno del gloriosissimo Nome Della S. C. R. M. Dell’Imperadrice Amalia Willelmina (Wien, 1709), Mus.Hs.18216, Österreichische Nationalbibliothek
Recitativo e Aria di Costanzo: Per voi vissi o luci vaghe
aus dem Amor tra nemici: Drama per musica, rappresentato nel … giorno natalizio della S. C. R. M. Giuseppe Primo, Mus.Hs.18249/2, Österreichische Nationalbibliothek
Recitativo e Aria alla gavotta di Asteria: D’amor pari, e d’egual se io per te

BENEDIKT ANTON AUFSCHNAITER (* 1665 in Kitzbühel; † 1742 in Passau)
aus dem Concors Discordia, op. 2 (Nürnberg, 1695)
Serenada I
Ciaccona. Allegro – Ballo – Menuet

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Vivaldi Stravaganza

Vorhang auf für virtuose Sonaten und fulminante Concerti

8. April 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

11. April 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Das Programm widmet sich der kleineren Kammermusik des venezianischen Komponisten, die eindrucksvoll zeigt, wie Vivaldi auf elegante Weise in seinen Sonaten und Concerti jedes Instrument einmal in den Vordergrund stellt. Dabei glänzen diese Stücke durch die kleinere Besetzung und die daraus resultierende Klangmischung, die abwechslungsreicher nicht sein könnte.

Die meisten seiner Kompositionen schrieb Vivaldi für die Schülerinnen im „Ospedale della pietà“ in Venedig, wo Waisenmädchen und auch Töchter aus adeligem Haus untergebracht waren und eine umfangreiche musikalische Ausbildung erhielten. Das außergewöhnlich hohe Niveau der Mädchen wird in vielen historischen Dokumenten beschrieben und man muss nur der Musik lauschen, um sich selbst davon zu überzeugen, wie gut die jungen Musikerinnen gewesen sein müssen.

In einer bunten Auswahl aus diesen Kompositionen präsentiert das Arcturos Barockensemble die virtuosen Seiten von Blockflöte, Oboe, Fagott, Geige, Cello, Cembalo und Violone sowie einen farbenfrohen Ensembleklang auf historischen Instrumenten.

Um 18:30 gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor, um 19:00 beginnt das Konzert.

Tickets für den 8. April sind hier erhältlich.
Tickets für den 11. April sind hier erhältlich.


Arcturos | Barockensemble

Verena Grundner & Patricia Nägele | Oboe & Blockflöte
Bálint Vértesi | Fagott
Hiroyo Watanabe | Violine
Stefan Teufert | Violoncello
Krištof Balász | Violone
Marco Primultini | Cembalo


Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

„La Tempesta di Mare“ Concerto in F-Dur , RV 98
Allegro – Largo – Presto

Trio Sonata in a-Moll, RV 86
Largo – Allegro – Largo e cantabile – Allegro molto

Sonata in c-Moll, RV 83
Allegro – Largo – Allegro

„Follia“ Trio Sonata in g-Moll, RV 63
aus 12 Sonate da camera, op. 1
Adagio – Andante – Allegro – [no tempo indication] – Adagio – Vivace – Allegro – Larghetto – Allegro – Adagio – Allegro

* * *

Sonata à Quattro in C-Dur, RV 801
Largo – Allegro – Largo – Allegro

Concerto in D-Dur, RV 84
Allegro – Andante – Allegro

Concerto in g-Moll, RV 107
Allegro – Largo – Allegro

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Brock‘ i‘ ned

Passionsoratorium von Georg Friedrich Händel
mit Libretto von Barthold Heinrich Brockes

7. März 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

8. März 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Die Brockes-Passion – ein Einleiten der Passionszeit mit einem Werk von Georg Friedrich Händel und nicht mit der bekannten Matthäus- oder Johannespassion von Johann Sebastian Bach? Es ist ein seltener aufgeführtes Passionsoratorium, das jedoch vor allem durch seine starken und bildlichen Texte sowie den opernhaften musikalischen Charakter besticht. Die erste Aufführung dieses Werkes wird im Jahr 1716 im Haus des Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes vermutet, zur öffentlichen Uraufführung kam es 1719 in der Domkirche in Hamburg. Aus diesem Grund eignet sich die Brockes-Passion wunderbar für eine Aufführung im Konzertsaal und eine anschließende Aufführung im kirchlichen Raum.

Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor.

Tickets für den 7. März sind hier erhältlich.
Tickets für den 8. März sind hier erhältlich.


Helene Gastl | Sopran
Lucija Varsic | Mezzosopran
Jakob Pejcic & Sebastian Taschner | Tenor
Maximilian Schnabel | Bass

Landesjugendchor Niederösterreich | Sara Glanzer Einstudierung

Sopran: Viktoria Buchegger (Solo), Lea Schagerl, Michelle Staudinger, Lea Helm (Solo), Lea Dluhos (Solo)
Alt: Pia Langhans (Solo), Tabea Kletzer (Solo), Sandra Ebruster, Tamara Radak, Magdalena Monetti
Tenor: Christoph Valdhaus, Florian Lutz, Benjamin Szelestey, Fabian Pflügl, Sebastian Länger, Simon Helm (7.3.)/Dominik Krenn (8.3.)
Bass: Enrico Azucena (Solo), Klaus Hofbauer, Bernhard Lücking, Joseph Pötz, Bastian Borovnyak (Solo)


Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe
Bálint Vértesi| Barockfagott
Ján Kružliak, Anna Pederielli, Dominik Fischer & Emma Breit| Barockvioline
Elisabeth Mair| Barockviola
Matthäus Pescoller | Barockcello
Martin Horvath | Violone
Marco Primultini | Orgel
Reinhard Führer | Cembalo & Leitung

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Brockes-Passion, HWV 48
Passion nach Barthold Heinrich Brockes
Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus

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Constellations of Lorely

Noël en musette

Über verschneite Liebe und Weihnachten in Frankreich

18. Dezember
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Zum Jahresausklang bewegen wir uns in der Zeit des französischen Hochbarocks, wo die Liebe im Mittelpunkt zweier Kantaten steht, oft im Zusammenhang mit dem Herbeisehnen des Frühlings, wo die Gefühle zusammen mit der Natur wieder erblühen können.

Ausdruck dieses Sentiments ist oft die Schäferidylle, die sich in der musikalischen Form als Pastorale zeigt und auch ein besonderes Instrumentarium erfordert. In ihrer historischen Funktion als Hirteninstrumente sind viele Flöten im Einsatz, doch auch zarte Geigenklänge finden ihren Weg in besinnliche Kompositionen. Namensgebend für eine weitere musikalische Form und auch unser Konzert ist die sogenannte Musette, ein heute sehr rar gewordenes, doch früher wirklich populäres Instrument, vor allem in Frankreich.

Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor.


Ilia Marinescu| Mezzo
Maximilian Schnabel| Bass
Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöten
Anna Pederielli| Barockvioline
Hiroyo Watanabe | Barockvioline & Barockviola
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Marc-Antoine Charpentier (1643 – 1704)
Noëls sur les instruments
Les Bourgeois de Chastre – Ou s’en von ces gays bergers – Joseph est bien marié –
Or nous dites Marie – A la venue de Noel

Jean-Philippe Rameau (1683 – 1764)
Aquilon et Orithié, RCT 23
Récitatif Que j’ai bien mérité la froideur d’Orithie
Air Un amant tel que moi
Récitatif Peut-être d’Orithie avec moins de douceur
Air Servez mes feux à votre tour
Récitatif Après ces discours menaçants
Air On peut toujours dans l’amoureux mystère

Jean-Philippe Rameau
aus Zaïs, Ballet héroïque, Scène des Bergers
Sinfonie – Musette. Lente – Gavotte. Leger et détaché – 2.e Gavotte

Michel Pignolet de Monteclair (1667 – 1737)
aus Cantates à voix seule et avec simfonie. Troisième Livre, Paris 1713
IVe Cantate à voix seule, avec un dessus de Violon, de Haubois, ou de Flute

Pan et Sirinx
Recit Dans la florissante Arcadie
Air La beauté peu durable
Recit Sirinx fuit le tendre esclavage
Air Cessez de fatiguer des monstres indomptables
Simfonie
Recit L’astre du jour dorait le sommet des montagnes
Air La Déesse nous appelle
Recit Déjà Syrinx parcourait l’Erimanthe
Air Restes plaintifs de l’objet que j’adore
Recit Que les aimables sons que vous ferez entendre
Air Amour tu n’as que des charmes

Jean-Féry Rebel (1666 – 1747)
aus Les Plaisirs Champêtres, IJR 7, Paris 1734
Musette – Gavotte – Musette – Chaconne – Passepied – Bourrée – Rigaudon

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Constellations of Lorely

Hitparade 1600

Jamsession mit Monteverdi & friends

15. November
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Für das vierte Konzert der Reihe „Constellations of Lorely“ begeben wir uns auf eine Reise durch die frühbarocken Charts. Die meisten Menschen denken bei klassischer Musik vermutlich an Symphonieorchester,
Streichquartette oder Opernsänger:innen. Dabei wird oft vergessen, dass es schon im Frühbarock “Popstars” gab, die auch für den Eigenbedarf komponierten und einen begeisterten Fanclub um sich versammelten.
Auf dem Programm stehen bekannte und weniger bekannte Komponist:innen, sodass Klassiker oder Dauerbrenner ebenso ihren Platz haben wie die Möglichkeit, neue Musikstücke zu entdecken. Heute wie damals sind wichtige Themen Liebe, Freiheit und Angst vor der Zukunft.
Schließlich dürfen auch bei dieser frühbarocken Jamsession einige Soli in Form von historischer Diminutionspraxis nicht fehlen. Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag vom Musikwissenschaftler Alexander Flor.


Aliki Siousti, Tabea Mitterbauer | Sopran
Verena Grundner | Blockflöte & Renaissancegitarre
Emma Breit | Barockvioline & Perkussion
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba, Lirone & Blockflöte
Marcin Kranz | Theorbe & Barockgitarre
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
Aus L’Orfeo: Toccata – Prologo

Tarquinio Merula (15-95 – 1665)
Folle è ben

Andrea Falconieri (1585 – 1656)
Brando dicho el MeloRimirate luci ingrati – L’Eroica – O vezzosetta – Ciaccona

Barbara Strozzi (1619 – 1677)
Che si può fare

Giovanni Stefani (? – 1626)
Partenza

Giovanni Girolamo Kapsperger (ca.1580 – 1651)
Canarios

Francesco Cavalli (1602 – 1676)
Vieni, vieni in questo seno

Stefano Landi (1587 – 1639)
Passacaglia della vita

***

Giovanni Girolamo Kapsperger
O fronte serena

Andrea Falconieri
Tiple à 3. Rinen, y pelean entre Berzebillo con Satanasillo, y Caruf, y Pantul

Claudio Monteverdi
Voglio di vita uscir

Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643)
Così mi disprezzate

Andrea Falconieri
Folias – Begli occhi lucenti

Claudio Monteverdi
Lamento della ninfa

Giovanni Stefani
Amante felice

Marco Uccellini (ca. 1603 – 1680)
Aria Quinta Sopra la Bergamasca

Claudio Monteverdi
Pur ti miro

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Constellations of Lorely

Madonna, diese Männer!

Signor Händel in der Villa Pamphili

12. September
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Das dritte Konzert der Reihe „Constellations of Lorely“ widmet sich den facettenreichen Kantaten für Solo-Sopran von Georg Friedrich Händel, die während seiner Zeit in Italien entstanden. Die Stücke zeichnen sich durch eine vielfältige Instrumentalbesetzung aus, darunter Violine, Viola da Gamba, Oboe, Violone und Blockflöte.

Die renommierte Sopranistin Roberta Invernizzi nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise zwischen brennendem Verlangen und Schmerz, zwischen Eifersucht und hingebungsvoller Zärtlichkeit. Die vielen Facetten der Liebe werden sowohl gesanglich als auch in der wechselnden Besetzung ausgedrückt und mit instrumentalen Triosonaten umrahmt.
Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn hält der Musikwissenschaftler Alexander Flor einen Einführungsvortrag und am Ende dreht sich alles um die Frage, wie es sich musikalisch und menschlich in diesem Wechselspiel der Gefühle zu orientieren gilt.
Oder kurz gesagt: Madonna, diese Männer!


Roberta Invernizzi | Sopran

Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöte
Ferdinand Slezák, Hiroyo Watanabe| Barockvioline
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba
Matthäus Pescoller | Barockcello
Krištof Balázs | Violone
Marco Primultini| Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Tu, fedel? Tu, costante?, HWV 171
Sonata
Rezitativ Tu, fedel? Tu, costante?
Arie Cento belle ami Fileno
Rezitativ L’occhio nero vivace
Arie Se Licori
Rezitativ Ma, se non hai più
Arie Se non ti piace amarmi
Rezitativ Ma il tuo genio incostante
Arie Sì crudel, ti lascerò

*

Sonata III in B-Dur, Op. 2, HWV 388
Andante – Allegro – Larghetto – Allegro

*

Notte placida e cheta, HWV 142
Rezitativ Notte placida e cheta
Arie Zefiretti, deh! venite
Rezitativ Momento fortunato
Arie Per un istante
Accompagnato Ma già sento
Arie Luci belle, vaghe stelle
Accompagnato Oh delizie d’amor
Arie Che non si dà qua giù

***

Sonata IV in F-Dur, Op. 2, HWV 389
Larghetto – Allegro – Adagio – Allegro-Adagio – Allegro

*

Tra le fiamme, HWV 170
Arie Tra le fiamme
Rezitativ Dedalo già le fortunate pene
Arie Pien di nuovo e bel diletto
Rezitativ Sì, sì, purtroppo è vero
Arie Voli per l’aria
Rezitativ L’uomo che nacque
Arie Tra le fiamme

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Constellations of Lorely

Ho-Boy, Reeds and Biscuits!

A (musical) banquet for a Queen

3. Mai
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Das zweite Konzert der Reihe Constellations of Lorely steht ganz im Zeichen der barocken Doppelrohrblattinstrumente. Ursprünglich in Frankreich entwickelt, erlebte die „Hautbois“, „Haut-boy“, „Ho-boy“ oder „Hoboe“ schnell einen Siegeszug durch ganz Europa, wo das Instrument vor allem in Kombination mit Fagott und Perkussion in sogenannten Hautboistenbanden oder Oboebands zu hören war.

Für den Export der Oboe nach England spielt der Komponist Jacques Paisible eine wichtige Rolle, der Mitte der 1670-er Jahre nach London kam, um dort als James Paisible eine musikalische Karriere zu machen. Er wird mit einem bemerkenswerten Manuskript in Verbindung gebracht, das einige Jahrhunderte unentdeckt in der British Library lag und das Spielbuch der Oboeband von Queen Anne war.

Ein weiterer wichtiger Komponist für das Repertoire der Oboeband ist der etwas bekanntere Henry Purcell. Er war der erste englische Komponist, der 1690 die neue Oboe verwendete und auch spezielle Ausprägungen dieses Instruments wie eine Tenoroboe in seine Kompositionen einbaute.

Diese und weitere Hintergründe werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Einführungsvortrag beleuchtet, bevor das Publikum ganz in die Klangwelten einer etwas anderen Blasmusik entführt wird.

Feldmusik – Ensemble auf historischen Blasinstrumenten

Andreas Helm | Barockoboe, Blockflöte & Leitung
Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöte
Márton Nagy, Stefan Peindl, Lotti Szalay | Barockoboe
Phyllis Breit | Tenoroboe
Akari Kagoshima | Barockfagott
Petra Szovák | Blockflöte & Barockfagott
Fabio Kapeller | historische Percussion

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

James (Jacques) Paisible (1656-1721): Ouverture in C-Dur
aus: Manuscript Queen Ann´s Oboe Band, Ende 17. Jh

Ouverture – Aire – Hornpipe – Entrée – Gigue – The Queen´s Farewell (aus: The Sprightly Companion, 1695) – Passepied – Trompette

*

Henry Purcell (1659-1695): Musick in Amphytrion
aus: A Collection of Ayres, compos‘d for the Theatre, 1697

Ouverture – Saraband – Hornpipe – Scotch Tune – Aire – Minuett – Boree

***

James (Jacques) Paisible: Ouverture in F-Dur
aus: Manuscript Queen Ann´s Oboe Band, Ende 17. Jh

Aire – Menuet – Ecossaise – Passepied – Aire de trompettes – Gigue

*

Henry Purcell: Musick in Dioclesian
aus: A Collection of Ayres, compos‘d for the Theatre, 1697

Preludio – Song Tune – Chaconne two upon a Ground – Trumpet tune
Country Dance – Aire – Hornpipe – Aire – Canaries



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Constellations of Lorely

Stabat Mater Dolorosa

Klagelieder am Wiener Hof
vor 1700

4. März
2024

19:30 Uhr Konzert

Salvatorkirche
Wipplingerstr. 6
1010 Wien

Ursprünglich als Sänger 1658 nach Wien gezogen, wird der italienische Musiker Antonio Draghi (1634 in Rimini geboren) eine unglaubliche berufliche Laufbahn am Kaiserhof erleben. Innerhalb von wenigen Jahren wird er zur wichtigsten musikalischen Figur des Hofes, als Komponist und Superintendent der musiktheatralischen Veranstaltungen. Bis zu seinem Tode im Jahre 1700 wird er mehr als 120 Opern und zahlreiche andere Vokalwerke, sowohl weltlich als auch geistlich, komponieren. 
Die Musik dieses außerordentlich produktiven Künstlers bleibt bedauerlicherweise heute kaum bekannt. In unserem Programm stellen wir ausgewählte Arien und Szenen aus Sepolcri-Oratorien dieses Meisters vor, umrahmt von Werken seiner Kollegen am Hofe sowie seines Arbeitgebers Leopold I. selbst.

Johanna Rosa Falkinger | Sopran
Martin Bolterauer, Clément Gester | Zink
Maria Danneberg, Luciano Nania | Viola da Gamba
Eugène Michelangeli | Claviorganum

Programm

Johann Heinrich Schmelzer (1623–1680)
aus Sacro-profanus Concentus Musicus (Nürnberg, 1662): Sonata XI a 4

Antonio Draghi (1634–1700)
aus l’Humanità redenta (1669): Sinfonia
aus l’Epitafii sopra il Sepolcro di Christo (1671): Per Pietà la tomba aprite
aus Il Terremoto (1682): Se la terra trema

Giovanni Felice Sances (1600–1679)
aus Motetti a due, tre, quattro e cinque voci, Opera Quarta Ecclesiastica (Venedig, 1642): Quot maris sunt guttae
Antonio Draghi
aus La Corona di spine (1675): Ò del Ciel spirto sovrano

Johann Jakob Froberger (1616–1667)
aus dem Libro di caprici, e ricercate (ca. 1658): Ricercar [II] in g FbWV 408
Antonio Draghi
aus Il Limbo aperto (1672): Mie pupille cui nel seno

Johann Heinrich Schmelzer
aus Sacro-profanus Concentus Musicus (Nürnberg, 1662): Sonata XIII a 2

Antonio Draghi
aus Il Titolo posto su la Croce di Christo (1679): Sinfonia, Trà due ladriImprimetevi note belle

Giovanni Felice Sances (1600–1679)
aus Motetti a due, tre, quattro e cinque voci, Opera Quarta Ecclesiastica (Venedig, 1642): O bone Jesu

Antonio Draghi
aus Li Sette Dolori di Maria Vergine (1670): Sinfonia
Leopold I (1640–1705)
aus Le Sette Consolazioni a Maria Vergine: Dolente Maria

Antonio Draghi
aus Li Sette Dolori di Maria Vergine (1670): Pace al cor, pace all’alma
Francesco Cavalli (1602–1676)
aus Musiche Sacre (Venedig, 1656) from the Canzone a 3: Passacaglia

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