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Allgemein Constellations of Lorely

Dido and Aeneas

Boshafte Hexen, ein singender Matrose und eine tragische Liebe

25. Februar 2026

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

28. Februar 2026

19:00 Uhr Konzert

Pfarrkirche Krems St. Veit
Pfarrplatz 5, 3500 Krems a. d. Donau

Troja brennt und Aeneas flieht zusammen mit seinen Gefährten aus der verlorenen Stadt in Richtung italienischer Küste. Während der Überfahrt über das Mittelmeer macht er Halt in Karthago, wo er von Dido, der legendären Gründerin und ersten Königin Karthagos, empfangen wird. Zwischen den beiden entsteht eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. So beschreibt es zumindest Vergil in seinem Epos „Aeneis”.
In dem Libretto von Nahum Tate, das Henry Purcells Oper zugrunde liegt, wird die Handlung – in bester englischer Tradition – um Geister, Hexen und Zauberinnen bereichert, die sich im Verborgenen gegen die Königin von Karthago und ihre Liebe verschwören. Ein Happy End gibt’s in beiden Versionen nicht: Aeneas verlässt Karthago, um Lavinium zu gründen, und Dido nimmt sich das Leben.

Das Arcturos Barockorchester und der Landesjugendchor Niederösterreich tauchen ein in die wohl bekannteste englische Barockoper, die von unbeschwerten Tänzen über boshafte Hexen bis hin zu gefühlvollen Arien alles zu bieten hat. Die Einführung ins England des 17. Jahrhunderts hält Alexander Flor.

Bianca von Oppell | Dido
Valentin Trandafir | Aeneas
Tabea Mitterbauer | Belinda

Leon Feichter | Sorcerer
Sophie Helm | First Witch
Eva Buttenhauser | Second Witch
Christoph Valdhaus | Sailor
Lea Dluhos | Second Woman
Viktoria Buchegger | Spirit

Landesjugendchor Niederösterreich
Sara Glanzer, Miriam Laznia | Leitung

Arcturos | Barockorchester

Yeongshin Park | Blockflöte & Oboe
Verena Grundner | Blockflöte, Oboe & Gitarre
Leona Lenger | Blockflöte & Tenoroboe
Peter Chorkov | Blockflöte & Fagott
Helga Korbar, Hiroyo Watanabe | Violine
Elisabeth Mair | Viola
Desirée Wöhrer | Viola da Gamba
Jonathan Zehnder | Laute
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

HENRY PURCELL (1659 in Westminster; † 1695 ebenda)
Dido and Aeneas, Z. 626
Libretto: Nahum Tate

* * * Pause nach dem Zweiten Akt * * *

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Bussis nach Brandenburg

Über die historisch belegbare Anstrengung von Bewerbungsverfahren

11. November 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

12. November 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Johann Sebastian Bach – kaum eine Figur der klassischen Musikgeschichte wird so verehrt, kaum ein Name ruft vergleichbare Ehrfurcht hervor. Bachs Kompositionen werden oft als vollkommen bezeichnet, sein Werk dient bis heute anderen Komponist:innen als Inspiration oder Vorbild und fragt man Musiker:innen sowie Konzertgäste, haben viele einen ganz persönlichen Bezug zu seinen Stücken. Es ist unbestreitbar, dass Bachs Musik die Herzen vieler Menschen auf eine einzigartige Weise berührt.

Was dabei üblicherweise im Hintergrund bleibt, ist die Person Johann Sebastian Bach selbst mit allen Alltagssorgen und Schwierigkeiten, die uns auch heute, 275 Jahre nach seinem Tod, noch vertraut sein dürften. Wie sah sein Arbeitsalltag aus, wie sein Familienleben? Wie war es zu Bachs Lebzeiten um seinen Status als kompositorisches Genie bestellt, genoss er unter Zeitgenossen dasselbe Ansehen wie heute? Musste sich ein derart begabter und kompetenter Musiker auch schon mit Bürokratie und Geldsorgen herumschlagen?

Anhand der heute als „Brandenburgische Konzerte“ bekannten Kompositionen sowie einiger Auszüge aus seinen Kantaten tauchen das Arcturos Barockorchester und Ensemble Vokalspiel in die Gedankenwelt Bachs ein und beleuchten einen besonderen Moment in seinem Leben, der unerwartete Folgen hatte.

Um 18:30 gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor, um 19:00 beginnt das Konzert.

Tickets für den 11. November im Lorely-Saal sind hier erhältlich.
Tickets für den 12. November in der Reformierten Stadtkirche sind hier erhältlich.

Ensemble Vokalspiel
Arcturos | Barockorchester

Daniel Wolf | Traversflöte
Verena Grundner & Patricia Nägele| Blockflöte & Barockoboe
Ján Kružliak, Helga Korbar, Ferdinand Slezák | Violine
Hiroyo Watanabe | Viola
Lisa Braun | Violoncello
Martin Horváth | Violone
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685 in Eisenach; † 1750 in Leipzig)
aus der Kantate Erfreut Euch, ihr Herzen, BWV 66
Chor Erfreut Euch, ihr Herzen

aus den Six Concerts Avec plusieurs Instruments
Concerto Nr. 5 in D-Dur, BWV 1050
Allegro Affettuoso Allegro

aus der Kantate Leichtgesinnte Flattergeister, BWV 181
Chor Lass, Höchster, uns zu allen Zeiten

* * * Pause * * *

aus den Six Concerts Avec plusieurs Instruments
Concerto Nr. 4 in G-Dur, BWV 1049
Allegro Andante Presto

aus der Kantate Die Zeit, die Tag und Jahre macht, BWV 134a
Aria Ergötzet auf Erden

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Constellations of Lorely

Vivaldi Stravaganza

Vorhang auf für virtuose Sonaten und fulminante Concerti

8. April 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

11. April 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Das Programm widmet sich der kleineren Kammermusik des venezianischen Komponisten, die eindrucksvoll zeigt, wie Vivaldi auf elegante Weise in seinen Sonaten und Concerti jedes Instrument einmal in den Vordergrund stellt. Dabei glänzen diese Stücke durch die kleinere Besetzung und die daraus resultierende Klangmischung, die abwechslungsreicher nicht sein könnte.

Die meisten seiner Kompositionen schrieb Vivaldi für die Schülerinnen im „Ospedale della pietà“ in Venedig, wo Waisenmädchen und auch Töchter aus adeligem Haus untergebracht waren und eine umfangreiche musikalische Ausbildung erhielten. Das außergewöhnlich hohe Niveau der Mädchen wird in vielen historischen Dokumenten beschrieben und man muss nur der Musik lauschen, um sich selbst davon zu überzeugen, wie gut die jungen Musikerinnen gewesen sein müssen.

In einer bunten Auswahl aus diesen Kompositionen präsentiert das Arcturos Barockensemble die virtuosen Seiten von Blockflöte, Oboe, Fagott, Geige, Cello, Cembalo und Violone sowie einen farbenfrohen Ensembleklang auf historischen Instrumenten.

Um 18:30 gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor, um 19:00 beginnt das Konzert.

Tickets für den 8. April sind hier erhältlich.
Tickets für den 11. April sind hier erhältlich.


Arcturos | Barockensemble

Verena Grundner & Patricia Nägele | Oboe & Blockflöte
Bálint Vértesi | Fagott
Hiroyo Watanabe | Violine
Stefan Teufert | Violoncello
Krištof Balász | Violone
Marco Primultini | Cembalo


Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

„La Tempesta di Mare“ Concerto in F-Dur , RV 98
Allegro – Largo – Presto

Trio Sonata in a-Moll, RV 86
Largo – Allegro – Largo e cantabile – Allegro molto

Sonata in c-Moll, RV 83
Allegro – Largo – Allegro

„Follia“ Trio Sonata in g-Moll, RV 63
aus 12 Sonate da camera, op. 1
Adagio – Andante – Allegro – [no tempo indication] – Adagio – Vivace – Allegro – Larghetto – Allegro – Adagio – Allegro

* * *

Sonata à Quattro in C-Dur, RV 801
Largo – Allegro – Largo – Allegro

Concerto in D-Dur, RV 84
Allegro – Andante – Allegro

Concerto in g-Moll, RV 107
Allegro – Largo – Allegro

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Constellations of Lorely

Brock‘ i‘ ned

Passionsoratorium von Georg Friedrich Händel
mit Libretto von Barthold Heinrich Brockes

7. März 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

8. März 2025

18:30 Uhr Einführung
19:00 Uhr Konzert

Reformierte Stadtkirche
Dorotheergasse 16
1010 Wien

Die Brockes-Passion – ein Einleiten der Passionszeit mit einem Werk von Georg Friedrich Händel und nicht mit der bekannten Matthäus- oder Johannespassion von Johann Sebastian Bach? Es ist ein seltener aufgeführtes Passionsoratorium, das jedoch vor allem durch seine starken und bildlichen Texte sowie den opernhaften musikalischen Charakter besticht. Die erste Aufführung dieses Werkes wird im Jahr 1716 im Haus des Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes vermutet, zur öffentlichen Uraufführung kam es 1719 in der Domkirche in Hamburg. Aus diesem Grund eignet sich die Brockes-Passion wunderbar für eine Aufführung im Konzertsaal und eine anschließende Aufführung im kirchlichen Raum.

Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor.

Tickets für den 7. März sind hier erhältlich.
Tickets für den 8. März sind hier erhältlich.


Helene Gastl | Sopran
Lucija Varsic | Mezzosopran
Jakob Pejcic & Sebastian Taschner | Tenor
Maximilian Schnabel | Bass

Landesjugendchor Niederösterreich | Sara Glanzer Einstudierung

Sopran: Viktoria Buchegger (Solo), Lea Schagerl, Michelle Staudinger, Lea Helm (Solo), Lea Dluhos (Solo)
Alt: Pia Langhans (Solo), Tabea Kletzer (Solo), Sandra Ebruster, Tamara Radak, Magdalena Monetti
Tenor: Christoph Valdhaus, Florian Lutz, Benjamin Szelestey, Fabian Pflügl, Sebastian Länger, Simon Helm (7.3.)/Dominik Krenn (8.3.)
Bass: Enrico Azucena (Solo), Klaus Hofbauer, Bernhard Lücking, Joseph Pötz, Bastian Borovnyak (Solo)


Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe
Bálint Vértesi| Barockfagott
Ján Kružliak, Anna Pederielli, Dominik Fischer & Emma Breit| Barockvioline
Elisabeth Mair| Barockviola
Matthäus Pescoller | Barockcello
Martin Horvath | Violone
Marco Primultini | Orgel
Reinhard Führer | Cembalo & Leitung

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Brockes-Passion, HWV 48
Passion nach Barthold Heinrich Brockes
Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus

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Constellations of Lorely

Noël en musette

Über verschneite Liebe und Weihnachten in Frankreich

18. Dezember
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Zum Jahresausklang bewegen wir uns in der Zeit des französischen Hochbarocks, wo die Liebe im Mittelpunkt zweier Kantaten steht, oft im Zusammenhang mit dem Herbeisehnen des Frühlings, wo die Gefühle zusammen mit der Natur wieder erblühen können.

Ausdruck dieses Sentiments ist oft die Schäferidylle, die sich in der musikalischen Form als Pastorale zeigt und auch ein besonderes Instrumentarium erfordert. In ihrer historischen Funktion als Hirteninstrumente sind viele Flöten im Einsatz, doch auch zarte Geigenklänge finden ihren Weg in besinnliche Kompositionen. Namensgebend für eine weitere musikalische Form und auch unser Konzert ist die sogenannte Musette, ein heute sehr rar gewordenes, doch früher wirklich populäres Instrument, vor allem in Frankreich.

Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag von Alexander Flor.


Ilia Marinescu| Mezzo
Maximilian Schnabel| Bass
Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöten
Anna Pederielli| Barockvioline
Hiroyo Watanabe | Barockvioline & Barockviola
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Marc-Antoine Charpentier (1643 – 1704)
Noëls sur les instruments
Les Bourgeois de Chastre – Ou s’en von ces gays bergers – Joseph est bien marié –
Or nous dites Marie – A la venue de Noel

Jean-Philippe Rameau (1683 – 1764)
Aquilon et Orithié, RCT 23
Récitatif Que j’ai bien mérité la froideur d’Orithie
Air Un amant tel que moi
Récitatif Peut-être d’Orithie avec moins de douceur
Air Servez mes feux à votre tour
Récitatif Après ces discours menaçants
Air On peut toujours dans l’amoureux mystère

Jean-Philippe Rameau
aus Zaïs, Ballet héroïque, Scène des Bergers
Sinfonie – Musette. Lente – Gavotte. Leger et détaché – 2.e Gavotte

Michel Pignolet de Monteclair (1667 – 1737)
aus Cantates à voix seule et avec simfonie. Troisième Livre, Paris 1713
IVe Cantate à voix seule, avec un dessus de Violon, de Haubois, ou de Flute

Pan et Sirinx
Recit Dans la florissante Arcadie
Air La beauté peu durable
Recit Sirinx fuit le tendre esclavage
Air Cessez de fatiguer des monstres indomptables
Simfonie
Recit L’astre du jour dorait le sommet des montagnes
Air La Déesse nous appelle
Recit Déjà Syrinx parcourait l’Erimanthe
Air Restes plaintifs de l’objet que j’adore
Recit Que les aimables sons que vous ferez entendre
Air Amour tu n’as que des charmes

Jean-Féry Rebel (1666 – 1747)
aus Les Plaisirs Champêtres, IJR 7, Paris 1734
Musette – Gavotte – Musette – Chaconne – Passepied – Bourrée – Rigaudon

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Constellations of Lorely

Madonna, diese Männer!

Signor Händel in der Villa Pamphili

12. September
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Das dritte Konzert der Reihe „Constellations of Lorely“ widmet sich den facettenreichen Kantaten für Solo-Sopran von Georg Friedrich Händel, die während seiner Zeit in Italien entstanden. Die Stücke zeichnen sich durch eine vielfältige Instrumentalbesetzung aus, darunter Violine, Viola da Gamba, Oboe, Violone und Blockflöte.

Die renommierte Sopranistin Roberta Invernizzi nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise zwischen brennendem Verlangen und Schmerz, zwischen Eifersucht und hingebungsvoller Zärtlichkeit. Die vielen Facetten der Liebe werden sowohl gesanglich als auch in der wechselnden Besetzung ausgedrückt und mit instrumentalen Triosonaten umrahmt.
Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn hält der Musikwissenschaftler Alexander Flor einen Einführungsvortrag und am Ende dreht sich alles um die Frage, wie es sich musikalisch und menschlich in diesem Wechselspiel der Gefühle zu orientieren gilt.
Oder kurz gesagt: Madonna, diese Männer!


Roberta Invernizzi | Sopran

Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöte
Ferdinand Slezák, Hiroyo Watanabe| Barockvioline
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba
Matthäus Pescoller | Barockcello
Krištof Balázs | Violone
Marco Primultini| Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Tu, fedel? Tu, costante?, HWV 171
Sonata
Rezitativ Tu, fedel? Tu, costante?
Arie Cento belle ami Fileno
Rezitativ L’occhio nero vivace
Arie Se Licori
Rezitativ Ma, se non hai più
Arie Se non ti piace amarmi
Rezitativ Ma il tuo genio incostante
Arie Sì crudel, ti lascerò

*

Sonata III in B-Dur, Op. 2, HWV 388
Andante – Allegro – Larghetto – Allegro

*

Notte placida e cheta, HWV 142
Rezitativ Notte placida e cheta
Arie Zefiretti, deh! venite
Rezitativ Momento fortunato
Arie Per un istante
Accompagnato Ma già sento
Arie Luci belle, vaghe stelle
Accompagnato Oh delizie d’amor
Arie Che non si dà qua giù

***

Sonata IV in F-Dur, Op. 2, HWV 389
Larghetto – Allegro – Adagio – Allegro-Adagio – Allegro

*

Tra le fiamme, HWV 170
Arie Tra le fiamme
Rezitativ Dedalo già le fortunate pene
Arie Pien di nuovo e bel diletto
Rezitativ Sì, sì, purtroppo è vero
Arie Voli per l’aria
Rezitativ L’uomo che nacque
Arie Tra le fiamme

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Constellations of Lorely

Gavott? Bankrott!

Ein Konzert über Tanzfreude, Ausgelassenheit und die Finanzkrise von 1720

27.
Februar
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Das erste Konzert der Reihe Constellations of Lorely dreht sich um Frankreich am Anfang des 18. Jahrhunderts und besonders um die Finanzkrise der französischen Börse von 1720, eine der ersten Finanzkrisen der Menschheit. Es erklingen Werke von Komponisten wie Jean Baptiste Lully, Marin Marais und vor allem von Georg Philipp Telemann, dessen Ouverture SuiteLa Bourse“ mit musikalischen Mitteln diesen Börsencrash auf humorvolle Weise darstellt.

Für die besonders Interessierten gibt es eine halbe Stunde vor Konzertbeginn eine Einführung ins Konzert, bei der vor allem die Hintergründe von Telemanns Ouverture Suite näher beleuchtet werden. Freuen Sie sich auf ein besonderes Konzerterlebnis und entdecken Sie mit uns unerwartete Facetten der Barockzeit: von deutscher und französischer (Tanz-)Musik, die uns an den Hof von Versailles entführt, über ein Buffet mit Erfrischungen und kleinen Köstlichkeiten in der Pause bis zur trockenen Realität eines der ersten Börsencrashs der Geschichte.

Marco Primultini | Cembalo (& Leitung)
Verena Grundner, Patricia Nägele | Blockflöten & Barockoboe
Petra Szovák | Blockflöte & Barockfagott
Hiroyo Watanabe | Barockvioline & Barockviola
Dominik Fischer, Ferdinand Slezák | Barockvioline
Lorenz Haller | Barockvioloncello

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Jean Baptiste Lully (1632 – 1687) 
aus Phaeton 
Rondeau  

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) 
Trio Sonata in a-Moll, TWV 42:a1 

Affettuoso – Vivace – Grave – Menuet  

Marin Marais (1656 – 1728) 
aus Pièces en trio 
Suite à 3 en Re Majeur 

Prélude – Sarabande grave – Fantaisie champestre – Gavotte en rondeau – Double – Gigue  – Rigaudon – Menuet – Simphonie lentement 

Georg Philipp Telemann 
Trio Sonata in a-Moll, TWV 42:a6 

Largo – Allegro – Cantabile – Allegro 

*  *  * 

Rupert Ignaz Mayr (1646 – 1712) 
aus Pythagorische Schmids-Fuencklein 
Passacaglia grave in B-Dur 

Georg Philipp Telemann 
Ouverture-Suite « La Bourse », TWV 55:B11 

Ouverture – Le repos interrompu – La guerre en la paix – Les Vainqueurs vaincus – La Solitude associée – L’Espérance du Mississippi 

mit freundlicher unterstützung von:
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