
Auch im Februar geht es weiter auf historischen Instrumenten, diesmal sogar noch weiter zurück in der Musikgeschichte. La Trifora sind
Lucas Rafael de Oliveira Silva auf historischen Perkussionsinstrumenten, Maddalena Bortot auf der Viella und Johanna Unterpertinger auf Blockflöten, pipe&tabor.
Beide Konzerte finden im Kulturankerzentrum Schlingermarkt, Brünner Straße 34-38, 1210 Wien (Eingang direkt von der Brünner Straße aus) statt.
Zum Ausklang nach dem Abendkonzert lädt Weingut Bernreiter.

Gratis Familienkonzert um 15:30 Uhr
Trommeln, Flöten, Ritterklang – Eine Reise in vergangene Zeiten
Taucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters! Unser interaktives Kinderkonzert lädt kleine und große Königinnen, Ritterinnen sowie Prinzen und Prinzessinnen zu einer spannenden Zeitreise ein. Gemeinsam entdecken wir historische Instrumente wie die Viella, die Adufe und verschiedene Blockflötenarten – spielerisch erklärt und mit passenden Illustrationen untermalt.
Nicht nur die Musiker:innen sind dabei gefragt, auch das Publikum selbst wird aktiv: Im Takt der Quarte Estampie Royale schreitet es hoheitlich durch den Raum, malt zur Musik der Istampitta Tre Fontane und tanzt beim mittelalterlichen Stopptanz zu historischen Klängen.
Das Konzert verbindet Musik, Geschichte und Kreativität zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kommt mit auf diese musikalische Reise – wir freuen uns auf euch!
Platzreservierung unter office@constellations.at
Abendkonzert um 19:00
Musik ohne Grenzen – Textlose Instrumentalstücke aus dem Mittelalter
Im Programm Musik ohne Grenzen – Textlose Instrumentalstücke aus dem Mittelalter erkunden wir textlose Instrumentalmusik aus Italien und Frankreich aus drei der berühmtesten mittelalterlichen Manuskripte, vom Manuscrit du Roi (14. Jahrhundert) über den London Codex (Ende 14./Anfang 15. Jahrhundert) bis zum Codex Faenza (15. Jahrhundert). Um einen Einblick in die Praxis von historischer Perkussion zu geben, runden Perkussionsimprovisationen das Programm ab. Da wir uns als Ensemble alle im Auslandsstudium kennengelernt haben, ist das Reisen ein häufiges Thema unter uns. Man könnte fast sagen, wir haben uns von den clerici vagantes bzw. den goliardi inspirieren lassen, die ins Ausland gingen, um ihren Lehrern zu folgen. Bei der Zusammenstellung des Programms wurde uns bewusst, welch ein Privileg es ist, all diese Musik zu kennen, die über Jahrhunderte und über Grenzen hinweg weitergegeben wurde, die sich im Laufe der Zeit verändert haben und heute nicht mehr existieren – um dies zu feiern, haben wir beschlossen, verschiedene Stile der mittelalterlichen Epoche in einem Konzert zu vereinen. Wir wollen die Unterschiede und Verbindungen zwischen den Stücken aufzeigen und das Publikum mit der Schönheit der Klänge aus vergangenen Zeiten verzaubern.
Im Programm finden sich Hits der damaligen Zeit wie Istanpittas, Saltarelli und ein Trotto, die wir durch historisch informierte Tenöre und Borduns sowie durch die Ergänzung von Perkussion zu unseren eigenen Arrangements machen. Aus dem Codex Faenza kommt ein Instrumentalstück für zwei Stimmen dazu, welches besonders ist, weil es als eines der dramatischsten dreistimmigen Stücke Guillaume Machauts gilt. Aus der Zeit gibt es nicht viele Informationen, auf die wir uns beziehen können. Dennoch arbeiten wir mit den vorhandenen Quellen, um eine historisch fundierte Aufführung zu bieten. Was die instrumentalen Möglichkeiten angeht, werden wir alles verwenden, was uns zur Verfügung steht, darunter Alt- und Tenorblockflöten, pipe and tabor, eine Doppelflöte, die Vielle mit einem passenden Bogen, Adufe und Tamburello sowie eine Maultrommel, um die reichen Klangfarben, die (vermutlich) in dieser Zeit verwendet wurden, zu zeigen. Das Konzert soll nicht eine Aufführung im klassischen Sinn sein, sondern den uns zur Verfügung gestellten Raum zur Gänze nutzen und das Ganze zu einem Hörerlebnis aus allen Richtungen machen, welches zum Träumen einlädt.
Tickets hier erhältlich (Normalpreis 18€ | Ermäßigt 10€), Abendkassa vor Ort nur mit Barzahlung.












