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Samstagsmusiken am 29.03.2025

Im März gibt es bei den „Samstagsmusiken am Schlingermarkt“ das Duo Reflex, bestehend aus der italienisch-argentinischen Klarinettistin Ana Clara Musumano und dem chilenischen Pianisten Hugo Llanos Campos, zu hören.

Zum Ausklang nach dem Abendkonzert lädt Weingut Bernreiter.

Gratis Familienkonzert um 15:30 Uhr

Ein Klavier ruft uns mit seiner Stimme

Hugo wird uns auf eine musikalische Reise in ein besonderes Land im Süden der Welt mitnehmen: Chile – von dort kommt er nämlich selbst. Aber er wird diese Reise nicht allein machen, sondern mit Hilfe der Stimme seines Klaviers und seiner Kollegin, der Klarinettistin Ana Clara. Gemeinsam werden wir eingeladen, ein Klavier mit all seinen kleinen und großen Teilen (ganz nah!) zu entdecken, seine verschiedenen Klänge auszuprobieren, und wir erleben, wie seine Stimme uns mehr über die Musik Chiles zeigen kann.

Platzreservierung unter office@constellations.at

Abendkonzert um 19:00

Pasión más allá de las fronteras – Leidenschaft über Grenzen hinaus

Das Duo Reflex präsentiert ein Repertoire voller Emotionen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Sonate für Klarinette und Klavier op. 120 Nr. 1 von Johannes Brahms, eine seiner tiefsinnigsten und leidenschaftlichsten Werken und über unsere Grenzen hinaus finden wir um sie herum Werke lateinamerikanischer Komponisten wie Enrique Soro, Piazzolla u.a., die uns einen Abend voller Leidenschaft versprechen. Zwei Instrumente, zwei Kontinente und ein großes Spektrum an Klangfarben, Gefühlen und Affekten, das beide verbindet.

Tickets hier erhältlich (Normalpreis 18€ | Ermäßigt 10€)

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Samstagsmusiken am 22.02.2025

Den Februartermin der „Samstagsmusiken am Schlingermarkt“ übernimmt das aufstrebende Vokalensemble KWYNT, die mit ihren eigenen A-capella-Arrangements quer durch das stilistische Gemüsebeet begeistern.

Vokalensemble KWYNT | Laura Thoma, Katharina Gross, Magdalena Thenius, Simon Xaver, Bernhard Pertiller

Zum Ausklang nach dem Abendkonzert lädt Weingut Bernreiter.

Gratis Familienkonzert um 15:30 Uhr

Deine Stimme, dein Beat – Beatboxen & Singen für
Kids

Im KWYNT Workshop „Beatboxen & Singen für Kids“ entdecken Kinder
im Alter von 6-12 Jahren die vielseitigen Möglichkeiten ihrer Stimme. Gemeinsam mit den Sänger:innen des Vokalensembles KWYNT wird gesungen, rhythmisch experimentiert und das Beatboxen spielerisch ausprobiert.

Platzreservierung unter office@constellations.at

Abendkonzert um 19:00

KWYNT Verstärkt

Wir sind KWYNT – fünf Musiker*innen, die sich während ihres Musikstudiums in Wien gefunden haben und aus Leidenschaft zum gemeinsamen Singen ein Vokalensemble gegründet haben.

Mit Freude und Hingabe durchstreifen wir die unterschiedlichsten Stilrichtungen der Popularmusik, interpretieren Klassiker der A-cappella-Literatur neu und erschaffen eigene Arrangements. Durch Improvisation, klangliche Experimente und rhythmische Spielereien entstehen zudem unsere eigenen Kompositionen.

Unser Repertoire reicht von aktuellen Popstars wie Billie Eilish’s Getting Older über Jazz-Standards hin zu Eigeninterpretationen wie von Schlaf Kindlein Schlaf – stets mit unserer persönlichen Handschrift, dem unverwechselbaren KWYNT-Faktor. Die fünf Stimmen verschmelzen zu einem harmonischen Klang, der begeistert – ein Highlight für alle Liebhaber:innen jeglicher Vokalmusik!

In unserem Programm „KWYNT Verstärkt“ bleiben wir dem A-cappella-Gesang treu, setzen jedoch auf Mikrofonverstärkung, um unseren Sound in voller Intensität erlebbar zu machen. Mit sorgfältig ausgewählter Literatur und unserem individuellen Stil erschaffen wir ein einzigartiges Konzerterlebnis!

Tickets hier erhältlich (Normalpreis 18€ | Ermäßigt 10€)

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Samstagsmusiken am 25.01.2025

Die Eröffnung der „Samstagsmusiken am Schlingermarkt“ übernimmt ein klassisches Ensemble auf historischen Instrumenten – ein Programm mit Seltenheitswert!

Simon Pibal | Klassische Klarinette & Bassetthorn
Ferdinand Slezák | Klassische Violine
Emma Breit | Klassische Violine & Bratsche
Hiroyo Watanabe | Klassische Bratsche
Lorenz Haller | Klassisches Violoncello

Zum Ausklang nach dem Abendkonzert lädt Weingut Bernreiter.

Gratis Familienkonzert um 15:30 Uhr

Anton, Wolfgang und die wundersame Klarinette

Der legendäre Klarinettist Anton Stadler nimmt uns mit auf eine Reise in die Zeit seines engen Freundes W. A. Mozart. Gemeinsam lernen wir Kammermusikwerke kennen, die in seinem Umfeld, oder gar von seinem Komponistenfreund für ihn selbst geschrieben wurden. Die Frage, ob Anton (Simon Pibal) für die Aufführung dieser Werke bereits die richtige Klarinette dabeihat, oder ob diese noch in der Werkstatt des Instrumentenbauers Lotz auf ihren letzten Feinschliff wartet, bildet den erzählerischen Rahmen und einen Einblick über die verschiedenen, und teilweise seltene Bauformen der Klarinette zur Zeit Mozarts. Ein buntes Konzert zum Mitmachen und Mitfiebern für die ganze Familie.

Platzreservierung unter office@constellations.at

Abendkonzert um 19:00

„Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Rund um Mozart und Stadler

Im Zentrum des Abendprogrammes steht das wohl bekannteste kammermusikalische Werk Mozarts, welches offenkundig seine Freundschaft zum renommierten Klarinettisten Anton Stadler dokumentiert. Die Rede ist vom Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello in A-Dur, welches Mozart selbst einst als das „Stadler-Quintett“ bezeichnete. Dass im künstlerischen und instrumentenbaulichen Entstehungsumfeld dieses berühmten Werks auch weit weniger bekannte Werke für ähnlichen Besetzungen überliefert sind, mag wenig überraschen. Darunter befinden sich etwa zwei Quintett-Fragmente Mozarts sowie ein Quartett für Streichtrio und Bassetthorn von Georg Druschetzky, welche dem „Stadler-Quintett“ zur Seite gestellt werden. Das Ensemble greift dabei zu historischen Instrumenten und zeigt unterschiedliche Bauformen der Klarinette zur Zeit Mozarts.

Tickets hier erhältlich (Normalpreis 18€ | Ermäßigt 10€)

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Constellations of Lorely

Hitparade 1600

Jamsession mit Monteverdi & friends

15. November
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Für das vierte Konzert der Reihe „Constellations of Lorely“ begeben wir uns auf eine Reise durch die frühbarocken Charts. Die meisten Menschen denken bei klassischer Musik vermutlich an Symphonieorchester,
Streichquartette oder Opernsänger:innen. Dabei wird oft vergessen, dass es schon im Frühbarock “Popstars” gab, die auch für den Eigenbedarf komponierten und einen begeisterten Fanclub um sich versammelten.
Auf dem Programm stehen bekannte und weniger bekannte Komponist:innen, sodass Klassiker oder Dauerbrenner ebenso ihren Platz haben wie die Möglichkeit, neue Musikstücke zu entdecken. Heute wie damals sind wichtige Themen Liebe, Freiheit und Angst vor der Zukunft.
Schließlich dürfen auch bei dieser frühbarocken Jamsession einige Soli in Form von historischer Diminutionspraxis nicht fehlen. Vor dem Konzert gibt es einen Einführungsvortrag vom Musikwissenschaftler Alexander Flor.


Aliki Siousti, Tabea Mitterbauer | Sopran
Verena Grundner | Blockflöte & Renaissancegitarre
Emma Breit | Barockvioline & Perkussion
Desiree Wöhrer | Viola da Gamba, Lirone & Blockflöte
Marcin Kranz | Theorbe & Barockgitarre
Marco Primultini | Cembalo

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
Aus L’Orfeo: Toccata – Prologo

Tarquinio Merula (15-95 – 1665)
Folle è ben

Andrea Falconieri (1585 – 1656)
Brando dicho el MeloRimirate luci ingrati – L’Eroica – O vezzosetta – Ciaccona

Barbara Strozzi (1619 – 1677)
Che si può fare

Giovanni Stefani (? – 1626)
Partenza

Giovanni Girolamo Kapsperger (ca.1580 – 1651)
Canarios

Francesco Cavalli (1602 – 1676)
Vieni, vieni in questo seno

Stefano Landi (1587 – 1639)
Passacaglia della vita

***

Giovanni Girolamo Kapsperger
O fronte serena

Andrea Falconieri
Tiple à 3. Rinen, y pelean entre Berzebillo con Satanasillo, y Caruf, y Pantul

Claudio Monteverdi
Voglio di vita uscir

Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643)
Così mi disprezzate

Andrea Falconieri
Folias – Begli occhi lucenti

Claudio Monteverdi
Lamento della ninfa

Giovanni Stefani
Amante felice

Marco Uccellini (ca. 1603 – 1680)
Aria Quinta Sopra la Bergamasca

Claudio Monteverdi
Pur ti miro

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Constellations im Forschenden Musicus#

Der Kulturverein Constellations ist durch einen Artikel von Alexander Flor, Verena Grundner und Marco Primultini in der letzten Ausgabe der Zeitschrift „Der forschende Musicus#“ vertreten. Dabei ging es unter anderem um aufführungspraktische Fragen zu Telemanns Musik im Rahmen des Konzerts „Gavott? Bankrott!“.

Der forschende Musicus# ist eine musikwissenschaftliche Zeitschrift, die Artikel, Kommentare und Editionen zu verschiedenen Themen der Historischen Aufführungspraxis beinhaltet. Die Zeitschrift entstand inspiriert von Georg Philipp Telemanns getreuem Music=Meister und hat das Ziel, einen Sammelplatz für aufführungspraktisches Wissen zu schaffen und gleichzeitig einen Austausch dieses Wissens zu ermöglichen. Die erste Ausgabe Telemann – Werdet auch ihr zu getreuen Music-Meister*innen! kann ab sofort unter mailtomusicus@gmail.com digital und gedruckt vorbestellt werden.


www.forschendermusicus.info
Instagram/Facebook: @derforschendemusicus

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Constellations of Lorely

Ho-Boy, Reeds and Biscuits!

A (musical) banquet for a Queen

3. Mai
2024

17:30 Uhr Einführung
18:00 Uhr Konzert

Lorely-Saal
Penzinger Str. 72
1140 Wien

Das zweite Konzert der Reihe Constellations of Lorely steht ganz im Zeichen der barocken Doppelrohrblattinstrumente. Ursprünglich in Frankreich entwickelt, erlebte die „Hautbois“, „Haut-boy“, „Ho-boy“ oder „Hoboe“ schnell einen Siegeszug durch ganz Europa, wo das Instrument vor allem in Kombination mit Fagott und Perkussion in sogenannten Hautboistenbanden oder Oboebands zu hören war.

Für den Export der Oboe nach England spielt der Komponist Jacques Paisible eine wichtige Rolle, der Mitte der 1670-er Jahre nach London kam, um dort als James Paisible eine musikalische Karriere zu machen. Er wird mit einem bemerkenswerten Manuskript in Verbindung gebracht, das einige Jahrhunderte unentdeckt in der British Library lag und das Spielbuch der Oboeband von Queen Anne war.

Ein weiterer wichtiger Komponist für das Repertoire der Oboeband ist der etwas bekanntere Henry Purcell. Er war der erste englische Komponist, der 1690 die neue Oboe verwendete und auch spezielle Ausprägungen dieses Instruments wie eine Tenoroboe in seine Kompositionen einbaute.

Diese und weitere Hintergründe werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Einführungsvortrag beleuchtet, bevor das Publikum ganz in die Klangwelten einer etwas anderen Blasmusik entführt wird.

Feldmusik – Ensemble auf historischen Blasinstrumenten

Andreas Helm | Barockoboe, Blockflöte & Leitung
Verena Grundner, Patricia Nägele | Barockoboe & Blockflöte
Márton Nagy, Stefan Peindl, Lotti Szalay | Barockoboe
Phyllis Breit | Tenoroboe
Akari Kagoshima | Barockfagott
Petra Szovák | Blockflöte & Barockfagott
Fabio Kapeller | historische Percussion

Alexander Flor | Einführung ins Konzert

Programm

James (Jacques) Paisible (1656-1721): Ouverture in C-Dur
aus: Manuscript Queen Ann´s Oboe Band, Ende 17. Jh

Ouverture – Aire – Hornpipe – Entrée – Gigue – The Queen´s Farewell (aus: The Sprightly Companion, 1695) – Passepied – Trompette

*

Henry Purcell (1659-1695): Musick in Amphytrion
aus: A Collection of Ayres, compos‘d for the Theatre, 1697

Ouverture – Saraband – Hornpipe – Scotch Tune – Aire – Minuett – Boree

***

James (Jacques) Paisible: Ouverture in F-Dur
aus: Manuscript Queen Ann´s Oboe Band, Ende 17. Jh

Aire – Menuet – Ecossaise – Passepied – Aire de trompettes – Gigue

*

Henry Purcell: Musick in Dioclesian
aus: A Collection of Ayres, compos‘d for the Theatre, 1697

Preludio – Song Tune – Chaconne two upon a Ground – Trumpet tune
Country Dance – Aire – Hornpipe – Aire – Canaries



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Constellations of Lorely

Stabat Mater Dolorosa

Klagelieder am Wiener Hof
vor 1700

4. März
2024

19:30 Uhr Konzert

Salvatorkirche
Wipplingerstr. 6
1010 Wien

Ursprünglich als Sänger 1658 nach Wien gezogen, wird der italienische Musiker Antonio Draghi (1634 in Rimini geboren) eine unglaubliche berufliche Laufbahn am Kaiserhof erleben. Innerhalb von wenigen Jahren wird er zur wichtigsten musikalischen Figur des Hofes, als Komponist und Superintendent der musiktheatralischen Veranstaltungen. Bis zu seinem Tode im Jahre 1700 wird er mehr als 120 Opern und zahlreiche andere Vokalwerke, sowohl weltlich als auch geistlich, komponieren. 
Die Musik dieses außerordentlich produktiven Künstlers bleibt bedauerlicherweise heute kaum bekannt. In unserem Programm stellen wir ausgewählte Arien und Szenen aus Sepolcri-Oratorien dieses Meisters vor, umrahmt von Werken seiner Kollegen am Hofe sowie seines Arbeitgebers Leopold I. selbst.

Johanna Rosa Falkinger | Sopran
Martin Bolterauer, Clément Gester | Zink
Maria Danneberg, Luciano Nania | Viola da Gamba
Eugène Michelangeli | Claviorganum

Programm

Johann Heinrich Schmelzer (1623–1680)
aus Sacro-profanus Concentus Musicus (Nürnberg, 1662): Sonata XI a 4

Antonio Draghi (1634–1700)
aus l’Humanità redenta (1669): Sinfonia
aus l’Epitafii sopra il Sepolcro di Christo (1671): Per Pietà la tomba aprite
aus Il Terremoto (1682): Se la terra trema

Giovanni Felice Sances (1600–1679)
aus Motetti a due, tre, quattro e cinque voci, Opera Quarta Ecclesiastica (Venedig, 1642): Quot maris sunt guttae
Antonio Draghi
aus La Corona di spine (1675): Ò del Ciel spirto sovrano

Johann Jakob Froberger (1616–1667)
aus dem Libro di caprici, e ricercate (ca. 1658): Ricercar [II] in g FbWV 408
Antonio Draghi
aus Il Limbo aperto (1672): Mie pupille cui nel seno

Johann Heinrich Schmelzer
aus Sacro-profanus Concentus Musicus (Nürnberg, 1662): Sonata XIII a 2

Antonio Draghi
aus Il Titolo posto su la Croce di Christo (1679): Sinfonia, Trà due ladriImprimetevi note belle

Giovanni Felice Sances (1600–1679)
aus Motetti a due, tre, quattro e cinque voci, Opera Quarta Ecclesiastica (Venedig, 1642): O bone Jesu

Antonio Draghi
aus Li Sette Dolori di Maria Vergine (1670): Sinfonia
Leopold I (1640–1705)
aus Le Sette Consolazioni a Maria Vergine: Dolente Maria

Antonio Draghi
aus Li Sette Dolori di Maria Vergine (1670): Pace al cor, pace all’alma
Francesco Cavalli (1602–1676)
aus Musiche Sacre (Venedig, 1656) from the Canzone a 3: Passacaglia

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Constellations of Lorely

An folgenden Tagen finden Konzerte mit unterschiedlichen Programmen im Lorely Saal in Penzing statt. Informationen zu den Programmen finden sich bei den einzelnen Veranstaltungen.

27. Februar 2024:
Gavott? Bankrott!

gavott-bankrott-a3-v2.5

 

3. Mai 2024:
Feldmusik

12. September 2024

15. November 2024

20. Dezember 2024

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2024: Le nuove Accademie

Eine Auseinandersetzung mit differenzierter Debattenkultur im Rahmen einer kulturellen Veranstaltung. Grundlage dafür ist das dramaturgische Konzept der Accademia.

Entstanden im Italien des 17. Jahrhunderts, war die Accademia eine Art literarischer Verein, eine Gruppe hochrangiger Mitglieder der Gesellschaft, die sich traf, um über verschiedene Themen zu reden und zu diskutieren. Auch am Hof in Wien fand man Gefallen an diesem Zeitvertreib, und Anfang 1668 rief die Kaiserin Eleonora die Accademia degli Illustrati ins Leben, in deren Sitzungen wiederum Reden gehalten, Gedichte vorgetragen und Musikstücke gespielt wurden. Diese war allerdings nicht die einzige Accademia, sondern eine von vielen, die am Wiener Hof nachweisbar sind. Auch Erzherzog Leopold Wilhelm sowie Kaiser Ferdinand III. hatten eine eigene – um nur zwei Namen zu nennen -, deren Sitzungen in der Hofburg stattfanden und die sich einmal in der Woche traf. Wie damals üblich, wurde für solche Anlässe spezifische Musik komponiert und aufgeführt, in der Regel von den Adeligen selbst.

Themen und Fragestellungen, die damals wie heute gesellschaftliche und persönliche Relevanz besitzen und über die es sich nachzudenken lohnt, werden dem Publikum musikalisch präsentiert und laden die Anwesenden wiederholt ein, selbst Teil der Performance und somit Teil des Dialogs zu werden. Mithilfe verschiedener partizipativer Tools werden Äußerungen aus dem Publikum in eine improvisierte Theaterszene integriert, worauf anschließend erneut ein musikalischer Beitrag folgt.

Die Berufung auf originales musikalisches Material (Antonio Draghi, Marc’Antonio Ziani), das hier in Wien vor Jahrhunderten komponiert wurde und somit historisch mit dem Ort der Wiederaufführung verflochten ist, ist in Kombination mit der Kunstform des Improvisationstheaters besonders reizvoll. Ein inhaltlicher Bogen umspannt die Jahrhunderte, die künstlerische Umsetzung orientiert sich an historischem Material sowie historisch informierter Aufführungspraxis und wird doch durch eine weitere performative Ebene bereichert, deren wesentlicher Bestandteil die Partizipation des Publikums ist.

Das Format erlaubt eine gewisse Flexibilität bei der Wahl der Auftrittsorte und wäre am besten als eine Art Konzertreihe an unterschiedlichen Orten in verschiedenen Wiener Gemeindebezirken denkbar, um die Vernetzung der Diskussionsthemen mit einer größtmöglichen Vielfalt an Menschen zu erreichen. Eine Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven schafft Kultur an Ort und Stelle und tritt in Dialog mit dem, was zur Entstehungszeit der jeweiligen Musik bereits zum besagten Thema geschrieben wurde.

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2024: Chor und Ensemble

In Kürze folgen hier Informationen zu einem Kooperationsprojekt.

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